1. Tag: Wanderung Simplon und Sternwarte

Wanderung Simplon

Unsere Reise begann in Fribourg um 7.30 Uhr. Mit dem Zug ging es für uns über Bern und Brig und mit dem Bus bis hinauf auf den Simplon ins Hospiz. Dort wurden wir von einem freundlichen, älteren Klosterbruder empfangen, dessen Reaktionszeit auch schon schneller war. Er geleitete uns zu unseren gemütlichen Zimmern.

Anschliessend starteten wir unsere faszinierende Wanderung: den Stockalperweg in Richtung des Dorfs Simplon. Unterwegs konnten wir zahlreiche Blumen und andere Sehenswürdigkeiten beobachten. Kurz gesagt: Herr Küttel war in seinem Element.

Im Dorf Simplon angekommen mussten wir glücklicherweise nur 30 Minuten auf unseren Bus warten: eine sehr kurze Zeit wenn man die Tatsache betrachtet, dass unsere Busverbindung eine von nur fünf während des gesamten Tages war.

Während einige nochmals von der wunderschönen Berglandschaft profitierten, genossen einige ein gemütliches Nachmitagsschläfchen in den komfortablen prähistorischen Betten.

Vor dem Hospiz
Alter Spittel

Sternwarte

Nach einem feinen Abendessen im Hospiz, gingen wir am Abend in die kleine aber feine Sternwarte auf dem Simplon. Ein ehemaliger Physiklehrer vom Gymnasium Spiritus Sanctus (ja, die Schule heisst wirklich so) gab uns eine kleine Einführung in die Welt der Astronomie, während wir auf das Eindunklen warteten. Dies dauerte eine ganze Weile, da wir uns sehr nahe am längsten Tag des Jahres befanden.

Als es dann endlich so weit war und wir nach draussen gingen, mussten wir enttäuscht feststellen, dass das Wetter nicht so gut mitmacht wie gedacht. Der Himmel war von Wolken und Nebel durchzogen. Zusätzlich vergisst man in der Hitze des Tages oft, wie kalt es doch in der Nacht wird, ganz besonders auf 2005 m.ü.M.. Doch während die einen auf dem WC das Warme suchten und dabei von einer Spinne angegriffen wurden, konnten andere den Mond beobachten, der trotz der Wolken sichtbar war. Der Mond und all seine Krater konnten durch die zwei Teleskope wunderbar beobachtet werden. Wir sahen auch einzelne Sterne, aber für Sternbilder und die Milchstrasse war der Himmel dann doch zu hell.

Um 23:00 liefen wir dann müde und mit sehr kalten Händen nach Hause, doch der Ausflug war trotz der Wolken und der Kälte sehr schön. Der 1. Tag endet somit in unseren warmen Betten des Hospiz.

2 Kommentare

  1. Und mehr Eidechsen auf dem Simplon als wir Guinness intus?

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